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stift Strom in den Vagusnerv und Geld für Magnetfelder von Markus A. Dahlem Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Und wieder ein neuer artikel von markus dahlem, der hier veröffentlicht werden darf:

Strom in den Vagusnerv und Geld für Magnetfelder

9. April 2015 von Markus A. Dahlem

Neuromodulation ist eine Therapieform, die krankhafte Aktivität des Nervensystems gezielt
korrigiert und dazu neurotechnologische Verfahren einsetzt. Da praktisch alle Organe und Körperfunktionen durch neuronale Schaltkreise reguliert werden, sind Anwendungsgebiete entsprechend weitreichend. Man spricht auch von Elektrozeutika.

Aktuell entnehmen wir diese Woche dem Internet, dass zwei Elektrozeutika gegen Migräne auf dem Vormarsch sind. Der GammaCore-Stimulator hat bisher nur für klinische Studien eine Zulassung. Aktuell gibt es ein interessantes Interview über diese nichtinvasive Vagusnervstimulation im Deutschlandfunk.

Der Hersteller des Spring-TMS™, ein weiterer tragbarer Neurostimulator, der magnetische Felder durch die Schädeldecke sendet, bekommt eine Finanzspritze von knapp 15 Millionen Euro, verbunden mit einer Kaufoption für etwas über 60 Millionen Euro.

Diese beiden Geräte liegen an den entgegengesetzten Enden des Spektrums nichtinvasiver Stimulationsverfahren. Einmal wird das periphere Nervensystem beeinflusst, einmal das zentrale. Einmal wird Strom genutzt, einmal Magnetfelder. Zur Zeit werden vier bis fünf ernst zunehmende nichtinvasive Neurostimulatoren gegen Migräne in klinischen Studien getestet und sind teilweise auch schon auf dem Markt erhältlich. Hinzu kommen Implantate. Oft gelten die nichtinvasiven Neurostimulatoren als Testverfahren, um besser abzuschätzen, ob später ein Implantat helfen könnte.


Neuromodulation ist ein erstaunlich rasant wachsender Markt. Noch 2011 kam die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft in ihren Therapieempfehlungen über den Einsatz neuromodulierender Verfahren bei primären Kopfschmerzen zu dem Fazit, dass für die meisten Kopfschmerzarten und Stimulationsverfahren derzeit überzeugende Daten, die auf einen Therapieerfolg hinweisen, fehlen1. Die Lage ist heute noch nicht wirklich überzeugender. Immer noch fehlen Daten. Gleichzeitig wird an immer neuen Verfahren gearbeitet und viel Geld investiert.

Offenlegung

Ich war 2013 beratend für eNeura Therapeutics LLC, die Herstellerfirma des Spring-TMS™, tätig. Aktuell forsche ich an personalisierten Stimulationsverfahren und stehe mit beiden, im Beitrag genannten Firmen in Kontakt über mögliche Forschungskooperationen.


http://www.scilogs.de/graue-substanz/str...r-magnetfelder/

_______________
Alles Liebe Ann

11 Apr, 2015 10:24 01 Ann ist offline Email an Ann senden Beiträge von Ann suchen Nehmen Sie Ann in Ihre Freundesliste auf
frantoo
Gast


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Interessanter Artikel. Ich finde nur, dass manchmal die Unterschiede der Methoden nicht so richtig klar werden, wenn man sich noch nicht tiefer damit befasst hat. Oder geht das nur mir so?

gammaCore ist ein Gerät, das mit elektrischen Impulsen (also quasi TENS) arbeitet. Ebenso wie Cefaly und Vitos. Diese sollen bestimmte Hirn-Nerven stimulieren. Soweit ich informiert bin, verändern diese die Schmerzweiterleitung ans Gehirn und die Schmerzwahrnehmung.

SpringTMS arbeitet mit magnetischen Feldern und soll wohl durch den magnetischen Impuls eine Migräne stoppen, also quasi das Gehirn "resetten":
"When TMS is applied to the back of the head, a magnetic field of very short duration passes through the skull and tissue non-invasively and without discomfort. The magnetic field induces very mild electrical currents in the brain tissue to excite and depolarize neurons in the brain.
This process is thought to interrupt the abnormal electrical activity associated with migraine and cortical spreading depression (CSD)."
http://www.eneura.com/tms.html

Beides wird wohl als Neurostimulation bezeichnet, arbeitet aber eben mit anderen Mitteln.

14 Apr, 2015 12:11 54
 
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