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kimeta kimeta ist weiblich


Dabei seit: 27 Jun, 2011
Beiträge: 358

Buch "Die Grissini-Falle" Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Kennt Ihr das Buch "Die Grissini-Falle" von Carena Barkawi? Es entwickelt die Theorie, die der Wirkung der kohlenhydratarmen Ernährung gegen Migräne zugrundeliegt, weiter.

Frau Barkawi ging radikal vor: sie strich für 3 Wochen nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch Fett vom Speiseplan und ernährte sich ausschließlich von etwas in Wasser gedünstetem Hühnerfleisch und 3 Gemüsesorten. Kein Koffein, absolut keine Zusatzstoffe, nur Kräuter dazu, zum Trinken Wasser und Tees. Das Fleisch ist die minimale Dosis, die man braucht, damit keine Muskeln abgebaut werden. Würde man mehr davon essen, würde das Eiweiß verzuckert, das wäre absolut kontraproduktiv.

Ich mache ja LCHF, also wenig Kohlenhydrate, viel Fett, sie lässt auch das Fett weg, damit der Körper nicht vom zugeführten Fett leben kann, sondern gezwungen ist, an seine Fettreserven zu gehen. Bei schwierigen Migränefällen oder Leuten, die nicht so gut in den Fettstoffwechsel kommen, scheint das besser und schneller zu helfen als LCHF.

Nach den 3 Wochen folgt eine Aufbauwoche mit LCHF, danach kann man unter Beachtung einiger Regeln relativ herkömmlich essen, man trainiert aber seinen Fettstoffwechsel mit wöchentlichem intermittierendem Fasten sowie mit wöchentlichem LCHF.

Mir erscheint das sehr plausibel, aber man muss in der ersten Woche mit Migräne-Attacken rechnen, und obwohl ich ziemlich diszipliniert bin, bin ich nicht sicher, ob ich das durchhalte.... da bei mir auch LCHF erfolgreich ist, wenn es auch recht langsam vorangeht, behalte ich meinen Weg vorläufig bei, habe aber noch einen Trumpf in der Hinterhand.

Mit intermittierendem Fasten beschäftige ich mich derzeit ebenfalls. Ich esse 14-17 Stunden nicht. Das klappt gut und bekommt mir auch. Nur die psychologische Abhängigkeit vom Essen wird ziemlich krass spürbar. Ich merke, dass ich nicht aus Hunger esse, sondern aus reiner Lust oder/und Gewohnheit bzw. aus dem Wunsch heraus, eine Pause oder eine Belohnung zu bekommen.

Viele Grüße,
Kimeta

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von kimeta am 07 Apr, 2014 19:17 43.

07 Apr, 2014 19:16 26 kimeta ist offline Beiträge von kimeta suchen Nehmen Sie kimeta in Ihre Freundesliste auf
Ann Ann ist weiblich
Administrator




Dabei seit: 03 Feb, 2011
Beiträge: 15944

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das buch kenne ich nicht und hab von dieser " diät" auch noch nie etwas gehört. Find ich ziemlich krass, ohne kohlenhydrate und fett, wenn auch nur 3 wochen lang.

Wie ist das denn bei menschen, die sowieso schon dünn sind und auf gar keinen fall abnehmen wollen, für die wäre LCHF doch gar nicht geeignet, oder?

bei dir wirkt sich die ernährungsumstellung immer noch positiv auf die migräne aus? Freut mich erlich Daumenhoch
Ich denke, dass diese form der ernährung sicherlich nicht für jeden was ist und wie bei anderem auch gibts sicherlich kritiker und befürworter solcher diäten.
Aber ganz egal, so lange es dir hilft und du dich dabei wohl fühlst und die ernährungsform dir nicht schadet, ist es gut so für dich.

_______________
Alles Liebe Ann

08 Apr, 2014 14:12 53 Ann ist offline Email an Ann senden Beiträge von Ann suchen Nehmen Sie Ann in Ihre Freundesliste auf
P.S.
Gast


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Low carb hig fat hat sicher genug cal. Ann.
Allerdings ist schon fraglich ob alle Menschen diese oder die noch reduziertere Diät (zeitweilig durch das Weglassen von Fet)t gesundheitlich gut verkraften. Eiweissreiche Diäten schlagen schnell auf die Nieren.
Was ich denke, die Menschen sind unterschiedlich und das ist eine gute Voraussetzung auf künftige Veränderungen, also Evolution. Es werdem immer irgendwelche Menschen überleben, weil eben nicht alle auf das gleiche Ernährungsangebot angewiesen sind.

Ich selber profitiere von wenig Kohlenhydrate - schon als Kind hiess es "Fleischfressende Pflanze" - Trotzdem möchte ich möglichst wenig Fleisch essen und wenn, dann sollte es eine etwas Besonderes bleiben und soweit das möglich ist, aus tiergerechter Haltung.

Generell sehe ich, dass Menschen heute immer älter werden und kranke Menschen immer länger in einer zunehmend gesundheitlich bedenklichen Umgebung ( nicht nur Umweltverschmutzung auch Licht- und Lärmverschmutzung ..) überleben können. Vorschädigungen, die in früheren Zeiten durch einen vorzeitigen Tod nie zum Tragen gekommen wären, zeigen sich heut viel öfter. D.h. für mich, wir leben imm länger sind aber auch häufiger chronisch krank. So habe ich bereits 3 Dispositionen: Das genetische Grundprogramm ( Spezies, welche sich auf einen bestimmten Lebensraum hin entwickelt hatte) und dazu noch Anfälligkeit durch Umwelt und Lebensalter.

Runter gebrochen auf Dein Frage Kimeta: Ich denke, dass Ernährung für den Einzelnen sehr viel ausmacht. LCHF ist mir nicht unbekannt, der Flieischkonsum ist mir suspekt. Vielleicht ist diese Ernährung für "Nordänder" gut geeignet, aber für mich nicht sinnvoll und auch nicht durchzuhalten ( Familie)

Bei kranheitsbedingter Diät sind diese Überlegungen ausser Kraft, solange der Mensch sich legal und aus eigenen Mitteln bedienen kann. Missionieren in die eine oder andere Richtung mag ich nicht - nachdenklich werden schon. Stichworte wie Weltbevölkerung, Tierschutz etc.

Ich halte viel vom Fasten und lege immer mal wieder Fastentage (intermittierend: 1/2 Tage die Woche) - Diu schriebst auch davon) sowie Fastenwoche(n) ein. Es tut mir gut und es ist eine Übung, die sei Menschheitsgedenken bekannt ist und gepflegt wird. Das heisst nicht, dass dieser Weg für andere der richtig sein muss.

08 Apr, 2014 14:52 32
kimeta kimeta ist weiblich


Dabei seit: 27 Jun, 2011
Beiträge: 358

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Liebe P.S.,

was meinst Du mit Nordänder?

Ich habe früher überwiegend vegetarisch gelebt und man kann ja auch vegetarisch LCHF durchführen, wenn das auch schwierig wird. Aber ich merke deutlich, dass mir meine Fleisch- bzw. Fisch-Tage besser bekommen als die vegetarischen.

Ganz ehrlich? Ich hatte 45 Jahre Migräne, davon 20 schwer und 10 so schwer, dass ich kaum noch ein normales Leben führen konnte. Deshalb sage ich zu den Vegetariern und Veganern in meinem Bekanntenkreis: Ich hatte die Wahl: das Tier oder ich. Klingt vielleicht krass, aber so fühlt es sich für mich an. Und da die sehen, dass ich wieder am Leben teilnehmen kann, akzeptieren sie das auch.

Mein trotzdem vorhandenes schlechtes Gewissen versuche ich mit entsprechendem Einkaufsverhalten zu kompensieren.

Bezüglich Eiweiß muss man natürlich Grenzen beachten. In den 3 Wochen bei der Grissini-Diät isst man täglich 300 g Huhn, das ist wohl das Minimum, damit man keine Muskeln abbaut. Ich selbst esse 0,8 - 2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht, das sind jeweils die untersten und obersten Grenzwerte.

Ann, ich bin eine Dünne, und ich habe anfangs trotz des vielen Fettes abgenommen. Mein BMI lag unter 19. Aber ich esse viel Fett, wie P.S. schon sagte. Entweder direkt Fett (Butter, Leinöl, Olivenöl, Sahne, Kokosöl) oder fettreiche Lebensmittel (Avocado, Nüsse, Käse). Inzwischen bin ich wieder bei 60 kg. Aber ich habe monatelang mindestens 1000 Kalorien über Bedarf gegessen. Es hat einfach nicht angesetzt.

Ich sehe es auch so wie Du, P.S., Essen ist individuell verschieden und jede(r) braucht etwas anderes. Aber mir hat das konsequente Verfolgen dieser Möglichkeit sehr viel gebracht und mir ein normales Leben ermöglicht. Meine Mutter hat schon sehr viel früher aufgrund einer anderen Erkrankung mit natürlich anderen Methoden mehr erreicht als mit Medikamenten. Das Problem: das dauert alles lange und man muss sich viel damit beschäftigen, nachbessern, weitersuchen, lesen.... Viele wollen das nicht, das ist natürlich ok. Aber für diejenigen, die bereit sind, so etwas auszuprobieren, schreibe ich darüber. Ich habe im Headbook einen Beitrag von einer Frau gelesen und dachte irgendwann "Was hast Du eigentlich zu verlieren?". Ich bin dieser Frau dankbar, dass sie mich darauf gebracht hat, ausgerechnet in dem Forum, in dem Kohlenhydrate sehr stark propagiert werden. Deshalb schreibe ich auch darüber. Vielleicht liest es mal jemand und probiert es und es hilft. Das würde mich freuen.

Das intermittierende Fasten ist meine neueste Entdeckung. Ich bin aber erst wenige Wochen dran, man muss also die Langzeitwirkung abwarten.

Viele Grüße,
Kimeta

12 Apr, 2014 13:54 32 kimeta ist offline Beiträge von kimeta suchen Nehmen Sie kimeta in Ihre Freundesliste auf
Abby Abby ist weiblich


Dabei seit: 29 Nov, 2014
Beiträge: 11

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Also ehrlich gesagt glaube ich inzwischen dass ist das einzige was auf Dauer hilft....der eine oder andere wird sich noch daran erinnern, dass ich damals das Buch von Peter Mersch Migräne ist heilbar gelesen hatte. Hier weist der Autor auch auf eine kohlenhydratarme Ernährung hin....ich lebe inzwischen Lchf und empfehle das auch...gute Fette sind wichtig fürs Gehirn und mit LC hält man den Stoffwechsel konstant. Mit LCHF sorgt man außerdem dafür dass man xrei von Zusatzstoffen leibt die für Migräniker ebenfalls Gift sind....

20 Sep, 2016 19:13 04 Abby ist offline Email an Abby senden Beiträge von Abby suchen Nehmen Sie Abby in Ihre Freundesliste auf
 
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