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Ann Ann ist weiblich
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Dabei seit: 03 Feb, 2011
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Lampe Homöopathie und Migräne Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Homöopathie

Der Arzt Samuel Hahnemann entwickelte im 19. Jahrhundert die Homöopathie als ganzheitliche Heilmethode. Dabei gilt das Grundprinzip „ Ähnliches wird mit Ähnlichem behandelt“.

Ähnlichkeitsprinzip:
Homöopathische Mittel, die unverdünnt beim Gesunden Symptome und Beschwerden auslösen, helfen wiederum beim Kranken mit ähnlichen Beschwerden, wenn sie verdünnt gegeben werden.
Die Homöopathie heilt also eine Krankheit mit Mitteln, die bei einem Gesunden Beschwerden dieser Krankheit hervorrufen würden.

Weiter werden Beschwerden als Signale des Körpers und der Psyche gesehen, Krankheiten treten durch eine Störung der Lebensenergien auf. So muss der Homöopath unter Einbeziehung des Gesamtbildes des Patienten (auch Psyche) genau auf diese Signale achten um das geeignete Mittel zu finden.

Mittlerweile gibt es unterschiedliche Arten von Homöopathie wie:
- die klassische
- Komplexmittel Homöopathie
- Klinische Homöopathie


Homöopathische Mittel
Homöopathische Arzneimittel sind pflanzliche, mineralische oder tierische Mittel. Mittlerweile gibt es über 2000 homöopathische Mittel, sie sollen die Selbstheilungskräfte unterstützen und anregen.
Erhältlich sind sie als Tropfen, Tabletten oder Kügelchen (Globuli). Einige davon sind verschreibungspflichtig.

Diese Mittel werden stufenweise nach einem ganz speziellen Schüttelverfahren verdünnt. Die Verdünnung wird in Potenzen angegeben.
Merkwürdigerweise ruft eine höhere Verdünnung eine stärkere Wirkung hervor.

Die Potenzen werden aufgeteilt in D-, C-, M- und LM- Potenzen:

- D = Verdünnung im Verhältnis 1 : 10
- C = Verdünnung im Verhältnis 1 : 100
- M = Abkürzung für eine C 1000 Verdünnung
- LM oder Q = Verdünnungsschritte 1 : 50 000

Diese werden wiederum unterteilt, hier erfolgt die Angabe in Ziffern.

Bsp. Herstellung einer D-Potenz:
Ein Tropfen der Ausgangssubstanz wird mit 9 Tropfen z.B.Alkohol verdünnt = D1 Potenz.
Wird von der D1 Potenz ebenfalls ein Tropfen genommen und im Verhältnis 1 : 10 mit Alkohol verdünnt, erhält man die D2 Potenz, eine D12 wäre 12 mal verdünnt.

Weiter wird unterschieden in Hoch- , Mittel- und Tiefpotenzen.
Während in den Hochpotenzen durch die starke Verdünnung keine Moleküle des ursprünglichen Stoffes zu finden sind, enthalten Tiefpotenzen noch Moleküle des Ursprungsstoffes.

Warum solche stark verdünnten Mittel wirken können, obwohl quasi kein Wirkstoff mehr enthalten ist, wird dadurch erklärt, dass sich die Substanz während des speziellen Schüttelvorgangs das Wirkprinzip des Mittels „einprägt“.


Homöopathische Mittel werden individuell auf den Patienten ausgesucht und gegeben.
In der Regel gelten sie als nebenwirkungsarm. Nimmt man ein falsches Mittel ein, wirkt es nicht.

Um das richtige Mittel zu finden muss der Patient sehr genau befragt werden. Nicht nur die körperlichen Symptome, sondern seine Psyche, Lebensumstände, Lebensstil finden in der homöopatischen Anamnese Beachtung. Der Mensch als Ganzes wird betrachtet.

Nach Einnahme der homöopathischen Mitteln kommt es in der Regel zu einer Erstverschlimmerung (homöopathische Erstreaktion), die Beschwerden werden zunächst intensiver und klingen dann wieder ab. Die Reaktion soll zeigen, dass die Lebenskraft vorhanden ist und anschließend eine Ausscheidung der Krankheit beginnt, Dauer dieser Erstverschlimmerung normalerweise von einigen Stunden bis wenigen Tagen.
Wie lange die Einnahme solcher Mittel beträgt, ist individuell verschieden. Bei der Einnahme sind bestimmte Regeln zu beachten.



Homöopathie und Migräne
Homöopathie hat in der Migränebehandlung eher einen niedrigen Stellenwert. Da die Ursache der Migräne überwiegend genetisch bedingt ist, kann die Homöopathie nicht in die Erbanlagen eingreifen um eine Heilung zu ermöglichen.
Auch wenn es einige Migränepatienten gibt, denen homöopathische Mittel bei dieser Krankheit helfen, so sind sie doch Ausnahmen.

Bei anderen Erkrankungen stellen homöopathische Mittel durchaus eine gute Alternative zu Medikamenten dar, nur nicht bei der Migräne.

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Alles Liebe Ann

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Ann am 21 May, 2014 07:42 33.

03 Nov, 2013 17:58 19 Ann ist online Email an Ann senden Beiträge von Ann suchen Nehmen Sie Ann in Ihre Freundesliste auf
 
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