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nitram
Gast


Yoga und Migräne Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Yoga wird – soweit ich das überschaue – im Zusammenhang mit Migräne immer als eine Möglichkeit gesehen, die zumindest für Linderung sorgt. Die Mechanismen, über die Yoga seine migränelindernde Wirkung dabei entfalten kann, sind unterschiedlich. Sie reichen von psychischer Entspannung, über mehr Achtsamkeit, bis hin zur Entspannung der Nackenregion.
Letzteres interessiert mich an dieser Stelle besonders. Nackenschmerzen bzw. ein verspannter Nacken treten in den meisten Erfahrungsberichten als Folge von Migräne-Attacken auf. Und die Körperübungen des Yoga helfen, diese Verspannungen zu lösen.

Mich würde interessieren, ob jemand auch den umgekehrten Fall berichten kann: also, ob jemand von Migräne-Attacken berichten kann, welche als Folgen von Hatha-Yoga aufgetreten sind? Wenn ja, würde ich wissen wollen, welche asana(s) genau der Auslöser waren und in welchem zeitlichen Abstand dies geschah: direkt im Anschluss an eine asana, direkt nach der Yoga-Stunde, am nächsten Tag? Oder hat vielleicht einfach nur die Häufigkeit von Migräne-Anfällen zugenommen?

Martin

16 Feb, 2016 12:47 27
Ann Ann ist weiblich
Administrator




Dabei seit: 03 Feb, 2011
Beiträge: 16026

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Insgesamt sind entspannungsübungen gut für einen migräniker, ob nun yoga oder andere.

Leider kann ich zu deiner frage weng sagen, hab überhaupt keine erfahrung mit yoga, erst rech nicht mit diesem speziellen hatha-yoga.
Ich kann mir aber vorstellen, dass, wenn du sowieso schon lecihte mig hast oder die quasi im anmarsch ist, dass dann solche übungen einen miganfall auslösen kann.

ich vergleich das mal mit meinem sport. Ich mach regelmäßig ( 2-3 mal die woche) kiesertraining. Am anfang hab ich brav alle meine übungen auch mit einem anflug von migräne absolviert, das war dann nicht so gut für die migräne. Bei manchen übungen merk ich halt, die sind dann in dem moment so gar nichts für mich, darum lass ich sie dann sein. Wenn ich beschwerde frei bin, kann ich alles machen.

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Alles Liebe Ann

17 Feb, 2016 18:32 03 Ann ist online Email an Ann senden Beiträge von Ann suchen Nehmen Sie Ann in Ihre Freundesliste auf
Gabriele Gabriele ist weiblich




Dabei seit: 22 Aug, 2011
Beiträge: 5983

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Kann ich Ann nur beipflichten, ich gehe regelmäßig ins Studio und muss mein Programm immer jeweils meiner Tagesform anpassen. Wenn ich schon leicht Kopp habe, nur moderat wenig oder gar nicht, denn die Übungen erhöhen die Anfangssymthomatik.
Als ich noch Abfahrtski gemacht habe, hatte ich oft Mig, weil es einfach anstrengend ist und dann noch bei Sonneneinstrahlung in den Bergen, das war oft riskant.

Ich glaube im übrigen nicht daran, dass Ausdauersport Mig mindert, hab früher regelmäßig Walking gemacht und hat mir nix gebracht. Aber das muss jeder eh für sich entscheiden. Jeder hat ne andere persönliche Migräne.

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Grüßle Gabriele
**********************
Unmöglich, sagt die Tatsache,
versuch es, flüstert der Traum.

17 Feb, 2016 18:56 01 Gabriele ist online Beiträge von Gabriele suchen Nehmen Sie Gabriele in Ihre Freundesliste auf
Junife Junife ist weiblich




Dabei seit: 06 Jan, 2015
Beiträge: 2125

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Das kann ich auch nur so bestätigen Gabriele und Ann.
Ich war früher regelmäßig joggen 2-3 mal die Woche. Meiner Mig hat das nix ausgemacht. Die kam trotzdem genauso regelmäßig. Mig und Sport geht gar nicht. Beim kleinsten Anzeichen von Kopfschmerz entwickelt sich bei sportlicher Betätigung eine prächtige Migräne.

Yoga habe ich noch nicht ausprobiert, kenn auch diese spezielle Form von Yoga nicht.

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Liebe Grüße Junife

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
Daumenhoch

18 Feb, 2016 08:36 02 Junife ist offline Email an Junife senden Beiträge von Junife suchen Nehmen Sie Junife in Ihre Freundesliste auf
nitram
Gast


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Danke für eure Berichte!
Wenn ich hier nach den Erfahrungen mit Hatha-Yoga (= Körper- und Atemübungen des Yoga) frage, dann denke ich vor allem an Bewegungen, welche die Nacken- und Schultermuskulatur dehnen. Das sollte letztlich helfen, dass sich der (infolge von Migräneschmerzen) verspannte Nacken wieder entspannt.

Etwas Ähnliches könnte noch am ehesten beim Kiesertraining passieren (das ich wiederum nicht kenne). Hier würde mich dann von Ann interessieren, welchen Übungen genau beim Anflug einer Migräne kontraproduktiv waren?

Dass Sportarten, die für leichte Erschütterungen sorgen oder die den Kreislauf hochtreiben, nicht so hilfreich sind, wenn der Kopf eh schon leicht brummt, ist für mich leicht nachvollziehbar.

Liebe Grüße
Martin

18 Feb, 2016 12:21 54
Ann Ann ist weiblich
Administrator




Dabei seit: 03 Feb, 2011
Beiträge: 16026

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egal, ob nun kiesertraining oder anderer sport bzw. sportliche übungen, bei beginnender migräne kann sie sich verstärken.
Wenn di emig schon heftiger ist, kann ich entspannungübungen wie autogenes training auch nicht durchführen, nur wenn sie so ganz leicht im anflug ist.

Du beziehst dich auch darauf, dass bei mig häufig die nacken- und schultermuskulatur verspannt ist? Und durch bestimmte übungen, die wieder locket werden....?

Wegen dem kieser..... bei mir ist es so, dass bestimmte übungen, die auf stärkung der nackenmuskulatur zielen, ich generell nicht durchführen kann, triggert die mig.
Und wenn ich soweiso schon leicht mig habe, merke ich bei bestimmten übungen, dass sie " in den kopf " gehen, nicht gut dann. Übungen für arme/beine dagegen klappt.

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Alles Liebe Ann

18 Feb, 2016 12:36 54 Ann ist online Email an Ann senden Beiträge von Ann suchen Nehmen Sie Ann in Ihre Freundesliste auf
Gabriele Gabriele ist weiblich




Dabei seit: 22 Aug, 2011
Beiträge: 5983

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Wollte noch hinzufügen, Übungen die den Nacken betreffen, habe ich im Studio abgeschafft, denn die triggern ganz sicher. Muss ja auch nicht, es gibt genug Geräte zum mitmachen.

Entspannungstrainig wie Autogenes Training und Muskelentspannungstraining nach Jacobsen hab ich auch schon lange durch, hat mir leider migmäßig nichts gebracht, aber schaden tut es natürlich nicht bis auf die Zeit, die ich damit investieren muss.

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Grüßle Gabriele
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18 Feb, 2016 13:38 17 Gabriele ist online Beiträge von Gabriele suchen Nehmen Sie Gabriele in Ihre Freundesliste auf
nitram
Gast


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@ Ann: nein, ich will damit nicht sagen, dass bei dir häufig die Nacken- und Schultermuskulatur verspannt ist. Wie könnte ich so etwas aus er Ferne behaupten?!

Ich habe gegoogelt, und zwar mit den Stichworten Yoga und Migräne. Dabei habe ich dann, grob gesagt, die oben bereits genannten Punkte gefunden, wobei Yoga (gemeint sind wohl immer die Körperübungen des Yoga, also Hatha-Yoga) primär als mögliches Mittel zur Linderung geschildert wird, nie als Auslöser. Zumindest habe ich nichts Entsprechendes gefunden …

Jetzt habe ich in meinen Yoga-Stunden eine Teilnehmerin, die genau das berichtet. Deswegen würde mich interessieren, ob es anderen schon mal ähnlich ging, sei es durch Yoga oder durch Vergleichbares.
Für mich wäre es hilfreich, genauer zu wissen (1) ob das nur auftritt war, wenn beim Yoga (oder Ähnlichem) bereits leichte Kopfschmerzen vorhanden sind? (2) wie zeitverzögert das dann auftrat (direkt nach einer bestimmten Bewegung oder nach Stunden oder als Form häufigerer Attacken)? (3) welchen Bewegungen genau die Sache getriggert haben?

Vor vielen Jahren hatte ich mal eine Teilnehmerin, die mit einer starken Drehung des Kopfes eine Attacke ausgelöst, oder besser: fast ausgelöst. Denn sie konnte nach eigenen Angaben das Ausbrechen verhindern. Wie sie das im Einzelnen gemacht hat, hat sie mir nicht gesagt. In jedem Fall erlebte sie das zum ersten Mal. Und es war eine sehr wichtige Erfahrung für sie, nämlich, dass sie u.U. eine Attacke so frühzeitig wahrnehmen konnte, um dieser dann wirkungsvoll gegenzusteuern.
Leider habe ich längst keinen Kontakt mehr zu der Frau, kann sie also weder fragen, mit welchem Vorgehen sie das genau bewerkstelligt hat, noch ob sie das danach wiederholen konnte.
Aber vorstellbar ist es für mich schon: einerseits kann eine solche Körperarbeit wie Yoga (aber auch andere) helfen, Veränderungen im eigenen Körper klarer, sensibler und damit auch frühzeitiger wahrzunehmen und Gegenmaßnahmen zu treffen, wenn man andererseits auch gelernt hat, körperlich Entspannung gezielter herbeizuführen.
Was meint Ihr?

Danke für eure Infos
Martin

18 Feb, 2016 17:48 16
Ann Ann ist weiblich
Administrator




Dabei seit: 03 Feb, 2011
Beiträge: 16026

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ne ganz andere frage..... du leidest selber nicht unter migräne? So wie ich aus deinem posting heraus lese gibst du yogakurse?
Schreib doch mal mehr über dich, eine kleine vorstellung wäre schon hilfreich....und wie du zu dem thema migräne gekommen bist...

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Alles Liebe Ann

18 Feb, 2016 19:09 11 Ann ist online Email an Ann senden Beiträge von Ann suchen Nehmen Sie Ann in Ihre Freundesliste auf
nitram
Gast


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nein, ich leide nicht an Migräne.

Und: ja, ich unterrichte Yoga (nicht nur die Körperübungen, sondern auch Meditation). Vor diesem Hintergrund möchte ich die, die zu mir kommen so gut ich kann verstehen. Das bedeutet in diesem Fall erst einmal: versuchen körperlich nachempfinden, was jemand möglicherweise bei/in den Bewegungen erlebt, um dann möglichst angemessen auf sie/ihn eingehen zu können.
Und bei solchen Themen wie diesem hier, versuche ich mir wenigstens grob einen Überblick über den Stand des medizinischen Wissens zu verschaffen.

Soweit OK bzw. Fragen beantwortet?

Gruß
Martin

19 Feb, 2016 10:56 35
 
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