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Geschrieben von Chris am 05 Mar, 2015 um 21:48 50:

Luftdruck ausgleichen um Migräne zu verhindern

Hallo,

ich habe in den letzten Wochen zweimal die Migräne verhindern können und möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.

Mir ist aufgefallen, dass ich häufig zwei Tage vor dem Hochdruckgebiet, d.h. wenn der Luftdruck anfängt zu steigen, erste Kopfschmerzen als Vorboten bekomme. Wenn das Hoch dann voll da ist (häufig mit strahlendem Sonnenschein), bekomme ich die Migräne.

Um auszutesten, ob der schwankende Luftdruck daran schuld ist, bin ich letzte Woche und heute am Tag des Hochdrucks, wenn die Migräne schon am Kommen war, in die Eifel gefahren. Von Bonn (60 m über dem Meeresspiegel) bis Kall in der Eifel (400-500 m über dem Meeresspiegel) sind es ca. 400 Höhenmeter, die eine Reduktion des Luftdrucks um ca. 30 - 40 hPa ausmachen (ganz exakt konnte ich das bisher nicht herausfinden).

Die Luftdruckwerte in Bonn waren:

Dienstag, 22.2. 1003 hPa
Donnerstag, 24.2. 1025 hPa

Dienstag, 3.3. 1007 hPa
Donnerstag, 5.3. 1038 hPa
EIne gute Seite ist hierfür übrigens Niederschlagsradar.de (einfach Niederschlagsradar und Luftdruck googeln).

Ich kann also mit den 400 Höhenmetern, die ich mit dem Zug bis in die Eifel zurücklege, den Luftdruckunterschied zwischen TIef- und Hochdruckgebiet mehr als wettmachen. Und der Erfolg war grandios: Der Druck im Kopf war sofort weg und ich bin dort entspannt spazieren gegangen! Als ich dann nach einigen Stunden wieder nach Bonn gekommen bin, war zwar wieder etwas Druck da, aber ich habe keine Migräne bekommen.

Hat jemand so etwas schon ausprobiert? Ich werde weiter berichten, denn das werde ich bestimmt erneut testen, solange ich damit Erfolg habe.


Geschrieben von Münchner Kindl am 06 Mar, 2015 um 08:00 42:

Servus, also ich merke Wetterunterschiede auch. Bei mir ist es kühl und nass am liebsten. Und als Münchner macht mir auch der Föhn zu schaffen. Ob das mit dem Luftdruck zusammenhängt weiß ich allerdings nicht...


Geschrieben von Mary am 06 Mar, 2015 um 11:30 46:

ich habe auch probleme bei wetterwechsel. ich habe aber keine erfahrungen ob das mit dem luftdruck zusammenhängt. vorstellbar wäre es für mich. wahrscheinlich spielt da die veränderung des luftdruckes eine rolle. wenn er über viele tage gleichbleibend ist, wird das wohl nicht schaden.

was ich schon für eine beobachtung gemacht ahbe, dass ich oft einen schlimmen druck auf dem kopf habe, wenn ein gewitter im anmarsch ist. wenn es dann da ist und es blitzt und donnert, dann ist mein kopf plötzlich wieder frei. ich denke auch das hängt mit dem luftdruck zusammen.

berichte mal weiter über deine erfahrungen

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Alles Liebe Mary
Wenn die Hoffnung nicht wäre,
dann würde das Leben aufhören
(arabisches sprichwort)


Geschrieben von Münchner Kindl am 06 Mar, 2015 um 11:37 25:

Das beim Gewitter mein Kopf wie befreit ist kenne ich auch. Auch wenn der Föhn zusammenbricht.


Geschrieben von P.S. am 06 Mar, 2015 um 12:50 54:

Auf jeden Fall sehe ich da ein Verbindung, Chris! bekomme ja beim Starten und Landen auch Cluster.
Schau mal in Migräneradar ...

Achja, Willkommen auch!


Geschrieben von Ann am 06 Mar, 2015 um 14:05 29:

genau, dass das wetter mit ein trigger sein kann, ist nun mal so.....damit verbunden die luftdruckveränderungen.

Kenne s auch von mir, leider kann ich da wo ich wohne nicht flüchten.......für dich die "berge" in der nähe?


Und ja willkommen hier Willkommen

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Alles Liebe Ann


Geschrieben von frechdächsin am 06 Mar, 2015 um 16:40 51:

das ist interessant, berichte mal weiter.
ich gucke morgens immer, wie das wetter wird, was ich anziehen muß. im wdr-videotext auf s. 164 steht auch der luftdruck bei. da hatte ich immer den eindruck, wenn der fällt, gehts mir schlechter, und auch wenn er ganz hoch ist. aber das ist natürlich ganz ungenau, weil ich den luftdruck nicht öfters beobachte.
ich wüßte jetzt aber auch nicht, wie/wohin ich dann "fliehen" sollte. grins

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LG frechdächsin
ich antworte nur Personen, die sich vorgestellt haben!


Geschrieben von Gabriele am 06 Mar, 2015 um 19:24 41:

Luftdruckveränderung haben sicher was mit Mig zu tun, obwohl es immer wieder heisst, dass das Wetter keinen Einfluss auf Mig habe, erst gestern morgen beim Moma wurde das behauptet.
Dabei wissen wir es besser. Nur, wohin sollten wir den flüchten z. B. vor einem Gewitter ? Wir müssen doch unseren Alltag bewältigen.

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Grüßle Gabriele
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Unmöglich, sagt die Tatsache,
versuch es, flüstert der Traum.

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