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Geschrieben von frechdächsin am 10 Nov, 2014 um 19:02 22:

Zitat:
Original von Ann
Die leute sprechen so schnell, empfinde ich so, komme mit meinem hirn nicht nach......


oh ja, das kenne ich auch, aber meist erst, nachdem ich ein triptan genommen hab. ich höre den satz, aber die bedeutung der einzelnen wörter und der zusammenhang kommt erst nach und nach in mein gehirn "getröpfelt".

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LG frechdächsin
ich antworte nur Personen, die sich vorgestellt haben!


Geschrieben von Ann am 10 Nov, 2014 um 19:56 41:

ja und beim lesen habe ich das auch........ohne triptan
einfache sätze werden zunächst nicht verstanden oder oft beim fernsehen, verstehe ich die handlung nicht........ so stelle ich es mir vor, wenn man an demenz erkrankt ist.

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Alles Liebe Ann


Geschrieben von Mirjam am 18 Nov, 2014 um 06:14 41:

guten morgen,
mal eine Frage. Ich habe mir das Buch von Professor Göbel "erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne" gekauft. Da steht, dass man wieder schlafen gehen kann am Wochenende, wenn man aufgestanden ist zum Frühstücken... aber das verstehe ich nicht. Wenn man dann wieder weiter schläft, was hat das Aufstehen dann für einen Sinn??
Und wie ist das mit Kaffee, muss das GENAU die gleiche Zeit sein, dass man den trinkt?

@Ann, so ausgeprägt habe ich das nicht. Aber beim Lesen ist es mir auch schon aufgefallen, dass ich mich nicht konzentrieren kann. Beim Fernsehen schlafe ich eher ein und kann deshalb nicht folgen...


Geschrieben von Mary am 18 Nov, 2014 um 11:18 19:

ich denke goebel meint ,dass der körper dann die KH und auch den kaffee oder tee bekommt wie immer und man ihn somit quasi überlistet. damit hält man dann auch den regelmäßigen tagesablauf ein.
ich könnte das allerdings nicht. ich könnte da nicht mehr einschlafen. und wenn ich am tag schlafe, bekomme ich migräne.
göbel sagt auch, wenn man oft nachts mit migräne aufwacht ,soll man vor dem schlafen noch einen kleinen KH snack zu sich nehmen.

ich denke ,das muss jeder für sich ausprobieren wie es am besten geht.
als ich noch gearbeitet habe, hat es mir gar nichts ausgemacht am we länger zu schlafen. bei mir kommt die migräne oft so gegen 3 uhr nachts.

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Alles Liebe Mary
Wenn die Hoffnung nicht wäre,
dann würde das Leben aufhören
(arabisches sprichwort)


Geschrieben von Korty70 am 16 Jan, 2015 um 00:16 21:

Ich bin immer sehr lichtempfindlich, auch ohne das die Migräne zugeschlagen hat.


Geschrieben von Junife am 16 Jan, 2015 um 08:31 50:

Guten Morgen in die Runde. grinsend

Bei mir beginnt es meist mit Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Dauergähnen.1-2 Stunden vor dem Migräneschmerz habe ich Depressionen, wo ich alles anzweifel und mich ganz schlecht fühle.
Dann bin ich beinahe froh, wenn mich der Kopfschmerz endlich erlöst.
Lichtempfindlich bin ich auch. Deckenlichter sind ganz schlimm und ich trage im Freien fast immer eine Sonnbrille. Besonders schlimm ist es am Strand, wenn der helle Sand das Sonnenlicht reflektiert, aber auch bei Nebel ist es ohne Brille für mich unerträglich. Wenn ich ein Triptan genommen habe, bekomme ich oft Heißhunger auf etwas Salziges....schon komisch.

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Liebe Grüße Junife

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
Daumenhoch


Geschrieben von Mary am 16 Jan, 2015 um 10:55 50:

oh ja, dieses dauergähnen und die müdigkeit habe ich auch oft vor einem migräneanfall. ich nenne es immer eine bleierne müdigkeit, weil ich mich da kaum auf den beinen halten kann. das kommt auch ganz plötzlich und ich empfinde das alssehr unangenehm.

lichtempfindlich bin ich auch sehr. deckenlampen sind bei mir nie an, bzw haben wir gar keine. am allerschlimmsten finde ich das flackerlicht, wenn man mit dem auto unterwegs ist und bäume am rand stehen. das ist jetzt im winter ja besonders schlimm durch die tiefstehende sonne. da hilft keine sonnenbrille, kein augen schließen (natürkich als beifahrer :grins2grinsend oder hand vor die augen halten. es flackert immer. das löst bei mir auch gerne mal eine migräne aus.
auch bei bestimmten sendungen im fernsehen könnte ich verrückt werden.

eine sonnenbrille habe ich in jeder tasche und 2 im auto. damit ich ja nicht ohne bin.

das mit dem heißhunger habe ich nicht, weder auf süßes noch auf salziges.

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Alles Liebe Mary
Wenn die Hoffnung nicht wäre,
dann würde das Leben aufhören
(arabisches sprichwort)


Geschrieben von P.S. am 16 Jan, 2015 um 11:28 59:

Bei sind die Ankündigen nicht immer gleich schwer und in gleicher Rheinfolge.
Dieses mal waren Fressanfälle schon sehr ausgeprägt - wenn die auf das Ausmass auf den Anfall hinweisen, kann ich das nur bestätigen.

Oft rauschen die Anfälle aber nur vorbei: ich habe Konzentrations- oder Sprach-, Gangstörungen, Übelkeit und schlechte Laune, leicht am Wasser gebaut, ich rieche viel intensiver ....
Generell meine ich manchmal, dass meine Neurodermitis etc. entzündliche Prozesse mit der Mig/ Cluster gerne einhergehen.
Ohne meine Prophylaxe wie Verapamil etc. würde ich sicher öfter Vorboten als Migvorboten erkennen, da typische Zeichen merkbarer wären.


Geschrieben von Mary am 16 Jan, 2015 um 12:08 47:

oh ja, ich bin auch ganz furchtbar geruchsempfindlich bei migräne. das war frühe roft ganz schlimm ,wenn ich mit der strassenbahn fahren musste.

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Alles Liebe Mary
Wenn die Hoffnung nicht wäre,
dann würde das Leben aufhören
(arabisches sprichwort)


Geschrieben von Doro am 16 Jan, 2015 um 14:46 42:

Ich trinke schon seit Jahren jeden Abend Kaffe unmittelbar vor dem Schlafen, ein Schmerztherapeut hat mir das mal empfohlen.
Damals bin ich immer mit MIg aufgewacht und er meinte, das könne am Koffeinentzug liegen.
Geholfen hat es schon, aber dann auch nicht mehr. Die Angewohnheit aber ist geblieben.

Die Migvorzeichen sind nicht immer gleich, mal gähne ich unkontrolliert, mal bin ich ganz schrecklich müde und manchmal habe ich extem gute Laune und könnte laut singen und abends um 22.00 Uhr noch Schränke umräumen und auswischen.
Fressattacken habe ich auch, ich esse alles durcheinander und werde nicht satt.

Ganz komisch ist es oft, wenn ich MIg habe und leichte Übelkeit. Da habe ich manchmal Hunger auf was Warmes und Fettiges, am liebsten möchte ich dann Leberkäse mit gebratenen Zwiebeln.
Wenn ich sowas esse, geht manchmal die Übelkeit weg, und später auch die Mig...

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LG
Doro


What if I fall?
Oh, but my darling, what if you fly.


Geschrieben von BarbaraD am 02 Feb, 2018 um 22:43 50:

Die Liste ist nun schon älter, aber ich füge dem doch noch etwas hinzu -
am Vorabend bin ich oft entweder sehr aufgedreht und hyperaktiv, oder fast schon depressiv. Ich hab den Eindruck, wenn ich mit Migräne aufwache, bin ich am Abend depressiv. Kommt sie im Laufe des Tages erst, ist der Vorabend eher hyper und der Migränetag vor den eigentlich deutlicheren Vorboten depressiv, gereizt und echt schlecht gelaunt.
Die deutlichen Anzeichen sind nicht so psychisch:
Der Tag beginnt meistens mit Nackenschmerzen, oder etwas steifem Genick.
Lichtempfindlich bin ich eh, aber das steigert sich dann allmählich auch immer mehr, bis ich irgendwann merke, dass ich die ganze Zeit die Augen zusammenkneife.
Relativ kurz vor dem Kopfschmerz kommt das Gähnen. Exzessiv und unverkennbar. Meistens hab ich dann auch eine trockene Nase, wie verstopft. Zu dem Zeitpunkt ist das Genick meistens echt schmerzhaft, und ich überleg schon seit Stunden, ob ich was dagegen nehmen soll, oder noch weiter abwarten..
Dann folgt die Phase, in der die Wörter eher schwer zu finden sind, schwer auszusprechen, und überhaupt Konzentration auf Sprache etwas komplizierter ist.
Ich weiss bisher noch nicht, ob das eine wirkliche Aura ist oder nicht, und entsprechend find ich für mich die Triptan-nicht-während-Aura-Regel auch ganz schwierig anzuwenden. Die Sprachsache ist auch manchmal nicht so einfach zu merken, wenn man mit Genickschmerzen abgelenkt ist.

Die Nase ist eigentlich witzig, ich niese nämlich auch, sobald ein Schmerzmittel wirkt. Dann klart sich meistens gleichzeitig auch der Kopf irgendwie auf, wie so ein Gewitterniesen grinsend

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